Urlaub – Kerala

Nachdem mein Blogeintrag aus irgendwelchen Gründen nicht gespeichert wurde, fange ich nochmal an.

Wie ich schon erwähnt hatte, kam mein Vater für zwei Wochen zu Besuch und traf am 15. Februar ein. Ersteinmal verbrachte er zwei Tage bei NOSKK, um sich ein kleines Bild von meinem Leben dort zu machen. Selbstverständlich wurde er auch von Rahima und dem NOSKK Team überschwänglich herzlich begrüßt.

Danach ging es in meinen 2. Indienurlaub nach Kerala, einem Staat im Südwesten Indiens. Genauergesagt flogen wir 4 1/2 Stunden und 2.300 Kilometer einmal diagonal auf die andere Seite Indiens, um dort in Kochi zu landen und nach acht Tagen vom sehr südlich gelgenen Trivandrum zurück zu fliegen.

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Das alte Kochi, Fort Kochin, ist ein Stadtteil, der eine lange Geschichte aufweist. Zunächst wurde Kochi von Holländern, später dann von Portugiesen und Engländern, besetzt. Dort fanden wir ein sehr schönes und grünes Homestay (Homestays sind familienbetriebene kleine Pensionen, die meist 3/4 Zimmer haben und gerade in Kerala sehr beliebt sind) und hatten das große Glück, dass zur Zeit eine Biennale in Kochi stattfand. Deswegen waren sehr viele alte Lagerhallen und andere Häuser in kleine Museen umdekoriert wurden, die sehr verteilt zu finden waren und sehr kunstvoll und informativ ausgestattet waren. Fort Kochin hat, auch wenn es sehr touristisch ist, eine sehr gemütlich Atmosphäre und erinnert an der ein oder anderen Ecke wirklich an Holland.

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Danach ging es mit einem sechsstündigen Bus vom Meer in die Berge, die Western Ghats, auf 1600 Meter nach Munnar. Dort sind sehr viele bezaubernde Teeplantagen, die so weich aussehen, als könnte man sich reinlegen. Dort nahmen wir an einer Jeepfahrt teil, die schöne Aussichten, eine Palmzuckerfabrik, einen Sandelholzwald und Teefelder über Teefelder einschloss. Am Tag danach ging es dann wieder aus den Western Ghats runter ans Meer. Dort angekommen ging es noch weiter in den Süden nach Verkala, einem touristischem aber trotzdem sehr schönen Ort. Von dort verbrachten wir noch einen Tag auf einem Kanu und hatten noch Einblicke in die Züge, die in Kerala so fahren. Nach viel im Meer schwimmen und sehr viel genialer Natur und gutem Essen, ging es dann wieder zurück nach Kolkata.

 

Es war sehr spannend mal einen ganz anderen Teil von Indien kennenzulernen. Kerala ist sehr angenehm zu erreisen weil die unterschiedlichen Orte nicht so weit auseinander liegen, wie ich das aus meiner Reise mit meiner Mama in den Norden erlebt habe. Außerdem hat Kerala wirklich atemberaubende Landschaften und ein sehr angenehmes Klima. Dort hätte ich sicherlich auch 3/4 Wochen verbringen können, aber so ist das auf Reisen in Indien bis jetzt immer gwesen, ich sehe ein kleines bisschen und es geht schon wieder weiter. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann nach meinem Freiwilligendienst mal eine längere Reise machen zu können. Ein bisschen schade fand ich, dass die Sprache Malayalam in keinsterweise Bengali ähnelt.



Varkala, Kerala


 Die Backwaters
Danach gab es ein Wiedersehen mit Emmy und noch drei Tage in Kolkata. In Kolkata habe ich dann das erste mal das Eisenbahnmuseum und die Howrah Station erkunden dürfen und weiß jetzt, dass die erste Eisenbahnlinie Indiens 1857 doch tatsächlich, die ist die ich jeden Mittwoch nach Kolkata fahren. Außerdem habe ich natürlich noch die üblichen aber schönen Sehenswürdigkeiten wie das Victoria Memorial, den alten Friedhof, den New Market, die Howrah Bridge und den Blumenmarkt zeigen können.

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Kolkata, Der Hugly

 Nach einigen sehr europäischen und auch luxeriösen Tagen war es die ersten beiden Tage doch sehr merkwürdig wieder in NOSKK zu sein, weil ich häufig auch das Gefühl hatte ich würde mit meinem Vater mitzurückfliegen. Die letzten beiden Tage haben aber gezeigt, dass es für uns wieder sehr viel zu tun gibt und sehr lustig war es gestern, die erste wie nutze ich mein Smartphone sinnvoll Stunde zu geben.

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