Auf nach Digha

Endlich kann ich mich wieder melden.

Ich hatte ja mal am Rande letzte Woche erwähnt, dass es ans Meer geht. Genauer gesagt nach Digha, einem kleinen Ort am Meer, der fast nur Touristen beheimatet. Dort sind wir dann am Freitag mit 30 Personen früh morgens hingefahren. Die Zugfahrt dauerte 3 Stunden und das zum Glück ohne Umsteigen. Dort angekommen ging es zum Hotel, einem Gebäude das einer PartnerNGO von NOSKK gehört. Der Grund für unseren Besuch war ein Volunteer Training, allerdings nicht für Freiwillige wie Emmy und ich es sind, sondern für andere Freiwillige, die zumeist eine Art Kommunikationsbrücke zwischen den Personen, die rechtlichen Rat brauchen, und NOSKK herstellen.Diese Volunteers wurden die drei Tage in vielen rechtlichen Dingen geschult und das jeden Tag sehr lang, Emmy und ich haben uns die meiste Zeit ausgeklingt, weil die Vorträge in Bengalisch meist nicht so interressant waren.

Das einzige was ich ein bisschen beigetragen habe, waren Warm Up Spiele für zwischendurch und Emmy und ich haben einen Vortrag über Freiwilligenarbeit im Allgemeinen gehalten. Bei den Warm Up Spielen ist mir ein kleines Fettnäpchen passiert und zwar habe ich ein Spiel angeleitet, in dem man HAGA HAGA als eine Art Rhytmus sagen muss, mir war aber nicht klar, dass HAGA in Bengali so etwas wie Pott in dem Sinne von Toilette heißt, dies hat eine große Heiterkeit ausgelöst. Ansonsten habe ich ein kleines bisschen Sport zwischendurch mit ihnen gemacht.

Allerdings hatten wir wie gesagt die meiste Zeit Freizeit. Wir sind an den Strand gegangen um dann festzustellen, dass noch nicht mal kurze Hosen zum Schwimmen getragen wurden, sondern ausschließlich die gewöhnliche Tageskleidung, also Salver Kameez oder Sari (absoult beschissen zum Schwimmen!). Außerdem wie überall sonst, waren fast nur Männer am Strand und wenn mal eine Frau da war, dann in Begleitung vom Mann oder Bruder. Natürlich wurden wir angestarrt, wir waren auch die einzigen Ausländer dort, und das war teilweise sehr unangenehm. Darüberhinaus ist es für Frauen sehr unüblich wirklich weit ins Wasser zu gehen, dies erreichte, dass wir nochmals extra Aufmerksamkeit bekammen. Das war dann doch sehr anstrengend.

Das merkwürdigste für mich am Meer war aber tatsächlich die Temperatur des Wassers: Es war pisswarm! Das habe ich so am Meer noch nie erlebt, besonders nicht wenn es normale Wellen gab. Das war sehr komisch und es gab zur Hitze am Strand auch gar keine Abkühlung im Wasser. Der Strandbesuch war schon sehr schön nur das Baden durch die Kleidung und die Wassertemperatur sehr gewöhnungsbedüfrtig.

In Digha gab es auch noch einen Science Center, so etwas wie ein Technorama in Deutschland. Also quasie ein Museum, in dem man Physik und Chemie erleben kann und dass durch Lichtspiele und dergleichen. Dadurch, dass Digha ein riesiger Touristenort ist, war es pralle voll. Trotzdem hat es Spaß gemacht und es war für 25 cent pro Eintritt erstaunlich gut ausgerüstet. Außerdem gab es auch live Musik auf den Straßen und damit abends auch etwas zu tun.

Achja letzte Woche waren wir noch bei meiner Chefin zum Abendessen eingeladen worden. Ich füg einfach noch ein paar Fotos hinzu. 

Im Zug nach Digha 

 

In der Nähe von dem Haus unserer Chefin ist eine Töpferei, die diese Skulpturen für Durga Puja( ein großes hindisches Fest) herstellt. 

Im Science Center

Digha bei Nacht 

 

Der Strand und das Meer 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s