Alltag

Ich habe jetzt heute zum dritten mal den Mitarbeitern hier Englischunterricht gegeben und diesmal war Present Progressive das Thema. Morgen werde ich wahrscheinlich den jugendlichen Mädchen das erste mal Englischunterricht geben und nächste Woche den Kindern. Es ist wirklich schwer sich den Tag mit Arbeit zufüllen, was natürlich auch daran liegt, dass ich hier die erste Freiwillige bin und hier erstmal eine Art Platz für mich geschaffen werden muss. Englisch zu unterrichten macht mir sehr viel Spaß und ich hoffe sehr auf dauer noch mehr Englischunterricht zu geben. Außerdem plane ich eine Art Sportkurs für die jugendlichen Mädchen hier, weil mir aufgefallen sind das gerade Frauen/Mädchen kaum bis gar keinen Sport machen und auch so etwas wie eine Fahrradtour oder ein Spaziergang eher ungewöhnlich ist. Ich persönlich mache ja sehr gerne Sport und in Deutschland habe ich besonders viel nur mit dem eigenen Körpergewicht trainiert (Freeletics) und das möchte ich gerne mit den Mädchen/Frauen hier versuchen. Ich habe es auch schon angesprochen, aber bis jetzt ist es etwas schwieriger die Jugendlichen dazu zu bewegen, weil sie sich schlecht etwas darunter vorstellen können und hier allgemein eher schüchtern sind.

Ansonsten fahre ich viel zu Meetings mit meiner Chefin mit, dass ist sehr spannend und ich lerne viele sehr interressante Menschen kennen. Außerdem versuche ich natürlich allgemein noch viel mehr Arbeitsbereiche von NOSKK kennen zu lernen und lerne so viel wie möglich Bengali. Wie das so läuft? Ich habe mich in den letzten Tagen sehr aufs Schreiben und Lesen konzentriert und kann jetzt schon einige Wörter lesen, aber sehr langsam und mit viel Geduld. Außerdem versuche ich natürlich stetig mein Vokabular zu erweitern und es in Sätzen anzuwenden. Darüberhinaus bin ich natürlich schon sehr gespannt auf die Ankunft von der zweiten Freiwillgen, die am 1. September ankommt, und hoffe auch, dass wir zusammen noch andere und neue Aufgaben bekommen.

Achja eine Sache wollte ich schon länger mal erzählen: Das Thema Tiere. Hier wo ich lebe gibt es sehr viele Ziegen, die zum Teil angebunden und zum Teil frei herumlaufen. Darüberhinaus gibt es ganz viele Kühe, die auch teilweise an sehr merkwürdigen Orten frei herumlaufen und Hühner, die aber meist jemandem gehören. Als streunernden Tiere gibt es vorallem Hunde, die aber nachtaktiv scheinen und tagsüber nur rumliegen und schlafen, und Katzen. Hier bei NOSKK läuft besonders abends eine Katze mit zwei kleinen Katzenbabys entlang und wenn nicht zu viele Leute hier sind, wird die auch manchmal gefüttert. An Krabbeltieren gibt es hier zum Glück nicht so viel, außer an den Wänden kleine Eidechsen und ab und an (aber zum Glück nicht in meinem Zimmer) Kakerlaken.

Von meiner Begrüßung: Es war wohl auch einer von der Zeitung anwesend 

Mein Englischunterricht 

Ein ToTo von Innen – in dem Fall eins eines hinduistischen Fahrers


Ich beim lernen 

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